Vor fünf Jahren weihte Kardinal und Primas Péter Erdő im Garten der katholischen Kirche in Visegrád ein Denkmal zu Ehren von István Kalász ein.
István Kalász, ein römisch-katholischer Priester, der ab 1967 – abgesehen von einem einjährigen Unterbruch (1975, als er in Tardosbánya tätig war) – Seelsorger in Visegrád war, dessen kirchliches Wirken weit über seine lokalen Aktivitäten hinausreichte.
1992 war er stellvertretender Dekan, zwei Jahre später kommissarischer Dekan und ab 1995 Dekan.
Zwischen 1987 und 2011 übernahm er auch die Aufgaben des Pfarrers von Kisoroszi, hatte aber ab 2002 zudem einen Lehrstuhl an der Theologischen Hochschule in Esztergom inne.
Er war ein geschätzter, geliebter und hoch angesehener Bürger der Stadt Visegrád, dessen Leitspruch nun auch als Erinnerung an sein Lebenswerk dient: „Die Liebe ist Gott; wer in der Liebe lebt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm.” (1Joh 4,16) Seit seinem Tod im Jahr 2017 wird sein Andenken von der Bevölkerung gepflegt, und wie die Einweihung des Denkmals deutlich zeigt, auch von seiner ehemaligen Diözese und der gesamten ungarischen katholischen Kirchengemeinde.




