Ab Mittwoch, also ab dem 1. Mai, ist der dem Herzen des Donauknies am nächsten gelegene Autocampingplatz geöffnet, während der Danu-Campingplatz, der an der schönsten Stelle von Dömös liegt, seine Gäste bereits ab dem 26. April erwartet.
Der Autocampingplatz in Visegrád ist seit Jahrzehnten bei Liebhabern dieser Art von Urlaub beliebt, denn er bietet nicht nur alles, was das Herz von Wohnwagen- und Wohnmobilfahrern begehrt, sondern auch zwei spannende Extras.
Eines davon ist das Buffet namens „Ételbárka“, das nicht nur ein kleines, aber feines Lokal ist, sondern auch mit einem in seiner Art einzigartigen Angebot aufwartet. Man muss also nicht einmal die Hausschuhe ausziehen, wenn man als Gast des Campingplatzes etwas Leckeres essen oder einen erfrischenden Spritzer oder einen guten Kaffee genießen möchte.
Der andere Punkt ist natürlich die Lage. Gegenüber dem Campingplatz „Kék Duna“ (man muss nur die Straße Nr. 11 überqueren) befindet sich bereits das Donauufer, von wo aus man einerseits aufs Wasser hinausfahren kann, falls man dies vorhat, und andererseits in ca. 5 Minuten zu Fuß das Auch den Sportplatz in Visegrád, wo man Kanus mieten kann, aber wir finden in der Nähe das auch den SUP-Verleih des Teams von outdoor.mafia.
Aber wenn die Vollkommenheit das Ziel an sich ist, dann können wir uns ja auch mit einem Stück Decke ans Ufer setzen, den Wellen lauschen und mit der Landschaft verschmelzen…
Der Danu-Campingplatz in Dömös Es hat einige Tage früher geöffnet als sein Pendant in Visegrád. Auch dieser Campingplatz reiht sich in die Reihe der Campingplätze ein, die bei Wohnwagenfahrern sehr beliebt sind, und es gibt durchaus ausländische Gäste, die schon seit 25 bis 30 Jahren Jahr für Jahr an ihren Lieblingsort am Donauufer in Dömös zurückkehren.
Die Aussicht hier ist atemberaubend. Der Blick auf den St.-Michael-Berg gegenüber ist wohl eines der atemberaubenden Wunder der Donauschleife, das zu jeder Jahreszeit beeindruckt, doch im Sommer kommt er wohl am besten zur Geltung.
Auch wenn heutzutage kein kleines Boot mehr auf die andere Seite fährt, können wir dennoch problemlos zur Remete-Höhle hinaufsteigen, wenn wir beim Sightseeing Lust auf eine Wanderung bekommen oder einfach nur unseren am Wohnwagen zurückgebliebenen, weniger wanderfreudigen Verwandten vom Gipfel des Berges zuwinken.
Mit dem Fahrrad sind es etwa 15 Minuten bis Visegrád, von dort aus mit der Fähre ebenfalls etwa 15 Minuten auf die andere Seite; dann muss man nur noch den Rückweg auf der anderen Seite zurücklegen, der ebenfalls 10–15 Minuten dauert, und schließlich auf dem ausgeschilderten Weg zur Höhle hinaufsteigen….
2024. 05. 14.



