In Visegrád gibt es einen Waldabschnitt, der heute zwar von relativ wenigen Menschen besucht wird (zumindest im Vergleich zu seiner Beliebtheit vor dreißig Jahren), dafür aber umso schöner ist – ein Ort, in den sich damals auch Imre Makovecz verliebt hatte.
Der weltberühmte Architekt hatte in den 1980er Jahren große Träume und schuf anschließend auf dem Mogyoró-Hügel etwas Bleibendes; Damals entstand unter anderem der Gebäudekomplex, der heute als Forstschule dient, aber auch das symbolträchtige Wohnhaus entlang des Lehrpfades, das bis heute als Försterhaus genutzt wird.
Auf dem Mogyoró-Hügel ist es am einfachsten – und mit Kindern ganz sicher am spannendsten –, wenn wir diesen kleinen Lehrpfad für unsere Entdeckungstour wählen. So werden wir mit Sicherheit Mufflons, Rehe und Hirsche sehen, mit etwas Glück auch Wildschweine, aber auf jeden Fall die liebenswerten, freundlichen Pferde. Oben auf dem Gipfel erwartet die Eltern ein herrlicher Ausblick auf die unter uns geschwungenen Abschnitte der Donaukrümmung, während die Kleinen einen weitläufigen Spielplatz mit Spielgeräten aus Naturholz vorfinden, der in seiner Art im ganzen Land einzigartig ist und in dessen Mitte die legendäre Pfahlburg emporragt, aus der damals sogar Mama und Papa nur schwer herausgelockt werden konnten, als es Zeit war, den Heimweg anzutreten…
Der Mogyoró-Hügel bietet zugleich einen ruhigen, unbeschwerten Ort für Familienpicknicks, kleine Grillpartys und Spaziergänge mit Groß und Klein – und damit die Möglichkeit, die Natur zu genießen und zu lieben.
Hier oben auf dem Gipfel erleben wir das Lebensgefühl von Visegrád, das Generationen übergreift, uns allen das Herz erwärmt und schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten weckt.
Wir können kostenlos auf einem gut ausgebauten, riesigen Parkplatz parken, wenn wir direkt mit dem Auto hinauffahren (hier ist es fast garantiert, dass reichlich Platz vorhanden ist). Es ist jedoch auch ein sehr angenehmer, überhaupt nicht anstrengender 30- bis 40-minütiger Spaziergang vom Salamon-Turm aus, der an der Mátyás-Quelle vorbeiführt und mit dem wir den Gipfel erreichen können – sogar mit dem Kinderwagen.



