Heldenhafte Feuerwehrleute, bewegende Solidarität, eine hoffnungsvolle Zukunftsvision

Heldenhafte Feuerwehrleute, bewegende Solidarität, eine hoffnungsvolle Zukunftsvision

 

Das ganze Land erfuhr davon, dass am 9. März im Silvanus Hotel in Visegrád ein Feuer ausgebrochen war. Die Kraft dieser unglaublichen Solidarität, die sich daraufhin entwickelte, konnten jedoch nur die Anwesenden spüren…

…wir werden die bereits bekannten Details nicht noch einmal aufführen und möchten auch nicht in Erörterungen darüber verfallen, weder über die möglichen Auslöser noch über die Analyse von „Was-wäre-wenn”-Szenarien.

Es muss jedoch erwähnt werden, dass man eine derart große Solidarität, eine derart heldenhafte Haltung (leider und zugleich glücklicherweise) im Laufe seines Lebens nur selten erlebt. Vielleicht nur bei großen Überschwemmungen.
Als Erste trafen die freiwilligen Feuerwehrleute aus Visegrád am Brandort ein; sie hatten die Feuerwehr bereits auf dem Weg dorthin darüber informiert, dass man sich auf einen schweren Brand einstellen müsse, da ein Teil der Dachkonstruktion bereits in Flammen stand, als sie am Einsatzort eintrafen.
Bis zum Nachmittag kämpften sie mit den Flammen – mit zahlreichen Löschfahrzeugen und unter enormem Einsatz –, wodurch es schließlich gelang, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Diesem Einsatz ist es zu verdanken, dass das Gebäude nicht vollständig dem Feuer zum Opfer fiel.

Die sich dort aufhaltenden Gäste wurden rechtzeitig und fachgerecht evakuiert; durch eine erneute gemeinsame Anstrengung gelang es, blitzschnell für ihre Versorgung und Unterbringung zu sorgen: auch die Magyar-László-Sporthalle in Visegrád wurde geöffnet, wo dann die Tourismusunternehmer von Visegrád sowie Helfer aus der Stadt und der Umgebung die in Not geratenen, die ihre Habseligkeiten verloren hatten und somit in Visegrád gestrandet waren.

Die Menschen haben erneut bewiesen, dass in großer Not sofortige Solidarität entsteht. Das zu beobachten, war selbst im Schatten des Brandes ein bewegendes Erlebnis. Niemand stellte unangebrachte Fragen, niemand bohrte nach. Im Grunde kamen die Freiwilligen ganz automatisch, informierten sich darüber, wie sie den Betroffenen helfen konnten, und mischten sich, sobald sie eine Aufgabe erhalten hatten, sofort unter die geschäftige Menschenmenge.

Róbert Pintér, Geschäftsführer von Silvanus, schrieb auf der offiziellen Facebook-Seite des Hotels: „Wir entlassen niemanden, wir halten an allen unseren Mitarbeitern fest, stehen ihnen zur Seite und werden das auch weiterhin tun […] WIR BLEIBEN STANDHAFT.”
Wir wünschen dem gesamten Team des Hotels von ganzem Herzen, dass die Aufräum- und Renovierungsarbeiten so bald wie möglich erfolgreich abgeschlossen werden und dass sie all das wieder aufnehmen können, wofür sie in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Symbol geworden sind.

 

Tourismus- und Marketingverein Visegrád und Umgebung
2024.03.12.

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