Das, was die Erinnerung an die Einsiedler bewahrt, die einst im Pilis nach innerem Frieden, Ruhe und der Vollendung ihrer Hinwendung zu Gott suchten Der Weg der Liebe Der Abschnitt der Pálos-Wanderwege in Visegrád, der mit einer Länge von 27 km dem Wanderer ein ganztägiges Eintauchen in die Natur verspricht.
Auch dieser Abschnitt ist von Schildern gesäumt, die uns auf unserem Weg dabei helfen, unsere Aufmerksamkeit wirklich nach innen zu richten, damit unsere Gedanken nicht in den Alltag abschweifen.
Der nördliche Rundweg ist technisch gesehen eine Rundwanderung, deren Strecke sich innerhalb von Visegrád erstreckt; der Höhenunterschied beträgt 560 Meter, die Länge der Strecke selbst 16 km (dieser Abschnitt wird ergänzt durch den Der Weg der Liebemit seinem südlichen Ring, der 18,4 km lang ist und an Pilisszentlászló anschließt).
Die Route mit ihren 10 Stationen beginnt an der Johannes-der-Täufer-Kirche und endet wieder dort, wobei sie an so wunderschönen Orten wie dem Standort des ehemaligen Paulinerklosters, dem Nagy-Villám, Pilisszentlászló, die Jenő-Hütte oder auch den Miklós-Bertényi-Botanischen Garten. An den etwa alle 1–4 km gelegenen Stationen können wir mit unserem Smartphone die entsprechenden Codes einscannen und uns die zu dieser Station gehörende Betrachtung anhören, deren Gedanken wir dann selbst weiterverfolgen können. (Diese Tonaufnahmen stammen übrigens von palosut.hu (auch auf der Website verfügbar).
Diese Reise lässt sich natürlich auch als gemütlicher Tagesausflug betrachten, den man mit der Familie, mit Freunden oder sogar alleine unternehmen kann, doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine spirituelle Übung, bei der die stille, selbst gewählte Einsamkeit und die besonderen Merkmale solcher Pilgerwege natürliche Begleiterscheinungen sind.
Der Paulinerorden bildete sich um das Jahr 1250 in unserem Land, und der selige Özséb vereinte die sich ihm anschließenden Einsiedlermönche zu einer Gemeinschaft. Der Orden ist bis heute aktiv und hat anlässlich des 750. Todestages des seligen Özséb von Esztergom die „Pálos-Routen“ ins Leben gerufen, um auch interessierten Laien das Wesen und die Spiritualität seiner Tätigkeit näherzubringen.





