Dies ist ein anspruchsvolleres, dafür aber umso grandioseres Wanderziel im Frühling, das den Ausflüglern zudem einen atemberaubenden Ausblick vom Pilis-Gipfel verspricht.
Der 17 Meter hohe Aussichtsturm „Boldog Özséb“ ragt auf dem Gipfel des Dunántúli-Középhegység über die Baumwipfel hinaus, genauer gesagt auf einer Höhe von 756 Metern.
Die Anfahrt ist über mehrere Routen möglich, doch der mit einem grünen Kreuz markierte Abschnitt ist am empfehlenswertesten. Als Ausgangspunkt für unsere Wanderung empfiehlt sich der Két-bükkfa-Sattel in der Nähe von Pilisszentkereszt, wo sich auch ein Parkplatz befindet.
Von der Spitze des Turms aus hat man einen außergewöhnlichen Ausblick auf die Landschaft, die sich unter uns erstreckt. Das Budaer Gebirge, das Visegrád-Gebirge, das Pilisvörösvár-Becken und bei klarem Wetter sogar einzelne Ausläufer des Gerecse-Gebirges sind zu sehen.
Es ist auch keine Seltenheit, dass zwar unter uns Nebel liegt und uns auf unserem Weg kein Sonnenschein verwöhnt hat, wir aber am Aussichtspunkt bereits über den Nebel hinausgelangen und, wenn wir auf dessen Gipfel hinaufsteigen, das Gefühl haben, fast über den Wolken zu schweben. Weit im Norden ist bereits der Börzsöny zu sehen; dieses Gebiet scheint in der Ferne eindeutig auf gleicher Höhe zu liegen, während sich alles andere deutlich unter uns ausbreitet. Wer das Panorama vom Prédikálószék gut kennt und liebt und zugleich regelmäßig nach Dobogókő kommt, muss unbedingt so bald wie möglich auch hierher auf den Pilis-Gipfel kommen…
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Wer war der selige Özséb?
Ab 1246 lebte der selige Özséb, Kanoniker von Esztergom, mit seinen Mitbrüdern in den Wäldern der Umgebung; ihm verdanken wir den Paulinerorden. Sie gründeten Klöster im gesamten Pilis-Gebirge, von denen die Ruinen vieler bis heute zu besichtigen sind.
Quelle des Fotos: https://kirandulastippek.hu



