Visegrád ist in diesem Jahr Austragungsort einer auch für ein breites Publikum zugänglichen Konferenz, die vom Verein für Gemeinschaftsarchäologie und dem Ungarischen Archäologenverband gemeinsam am 15. und 16. September organisiert wird.
Die zweitägige Fachvortragsreihe wird sich im Rahmen der Gemeinschaftsarchäologie im Wesentlichen mit zwei großen Themenbereichen befassen.
Der Arbeitstitel des ersten Tages lautet: „Gemeinschaftsarchäologie in der Praxis”. Gergely Buzás, Direktor des Mátyás-Király-Museums, eröffnet den Thementag mit einem Vortrag über die instrumentelle Fundortortung. Anschließend präsentieren Archäologieexperten spannende Details zu Fallstudien über Ausgrabungen wie die Schwertgrube in Monor, die römische Villa in Hosszútétény oder die Belagerungsstätten aus der Zeit der türkischen Besatzung in Visegrád.
Am zweiten Tag, der unter dem Titel „Theoretische und methodische Fragen der Gemeinschaftsarchäologie” steht, steht neben den Vorträgen auch eine Exkursion auf dem Programm, in deren Rahmen die Archäologin Katalin Boruzs über die Einzelheiten der Ausgrabungen auf dem Sibrik-Hügel in Visegrád berichtet.
Das Thema des Tages befasst sich auch damit, wo die Gemeinschaftsarchäologie derzeit steht, welche Ergebnisse die landesweit durchgeführten Metallortungsuntersuchungen vorweisen können und welche neuen Möglichkeiten die Feldforschung mit Drohnen in der Archäologie eröffnet. Aber auch zur Situation der ehrenamtlichen Arbeit, zu den Herausforderungen dieses Zweigs der Archäologie und zum sogenannten „skandinavischen Modell” sind informative Vorträge zu erwarten.
Die Teilnahme an den Vorträgen und der Exkursion ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung, damit die Organisatoren die voraussichtliche Teilnehmerzahl einkalkulieren können.
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II. Nationale Konferenz zur Gemeinschaftsarchäologie
Datum: 15.–16. September 2023.
Veranstaltungsort: Visegrád, Ungarisches Nationalmuseum – König-Mátyás-Museum (Visegrád, Fő u. 29.)



