Ausstellung über Gyula Krúdy in Visegrád

Ausstellung über Gyula Krúdy in Visegrád

Über Gyula Krúdy, einen der außergewöhnlichsten Prosaautoren der klassischen Moderne, ist am Eingang des Kulturhauses „König Matthias“ in Visegrád eine spannende Ausstellung im Außenbereich zu sehen.

Die von Gábor Kelemen und Róbert Nyőgér gestaltete „Wanderausstellung” zeigt die wichtigsten Stationen in Krúdys außergewöhnlichem Leben, von seiner Kindheit in der Nyírség bis hin zu seinem tragischen, frühen Tod im Jahr 1933.

Das erklärte Ziel der insgesamt vierzehn Tafeln ist es, dem Publikum die Botschaft der Ausstellung so näherzubringen, dass sie leicht verständlich, spannend und anschaulich ist.
Dementsprechend zielt diese spektakuläre, auch hinsichtlich ihrer grafischen Gestaltung neuartige Ausstellungsreihe weit weniger auf eine gründliche Analyse einzelner Werke seines Gesamtwerks oder von Krúdys Schreibkunst ab, sondern ist vielmehr eine Art spannender Lebenslauf.

Bei einem angenehmen Spaziergang durch die Innenstadt können wir uns getrost in den mal steinigen Leidenswegen, mal in den glanzvollen Höhenflügen des Lebensweges des Schriftstellers verlieren. Wenn uns danach ist, sogar nachts oder im Morgengrauen, denn die Freiluftausstellung ist bis zum Frühjahr rund um die Uhr frei zugänglich.

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